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Industrieforum Smarte Fertigung

Am 22. April 2026 von 13:00 bis 17:30 Uhr findet in der Firma Adtran SE in Meiningen das Industrieforum "Smarte Fertigung" statt. Veranstaltet vom ThZM, der ELMUG eG, dem Mittelstand-Digital Zentrum Ilmenau und der LEG Thüringen/Innovativ Thüringen ist das Thema dieses Mal: "Automatisierung in der Elektronik- und Gerätefertigung".

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.innovativ-thueringen.de/aktuelles/veranstaltungen/innomeet-industrieforum-smarte-fertigung-automatisierung-und-robotertechnik-in-der-elektronik-und-geraetefertigung/  

 

Am 12. November 2025 wurde im Rahmen des 4. Wissenschaftlichen Forums zur ULTRASONIC-Bearbeitung das ULTRASONIC COMPETENCE CENTER Jena an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena feierlich eröffnet. Mit der neuen Einrichtung wird ein wichtiger Meilenstein für Forschung, Entwicklung und industrielle Anwendungen der Ultraschallbearbeitung hart-spröder Materialien an der Hochschule gesetzt.

Die Eröffnungsveranstaltung bot den über 100 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern ein abwechslungsreiches Programm. Nach dem offiziellen Auftakt folgten spannende Fachvorträge von Experten aus Wissenschaft und Industrie zu neusten Entwicklungen und Erkenntnissen in der Ultrasonic-Bearbeitung, sowie zu Impulsen und Erfahrungsberichten aus Anwender- und Technologiesicht.

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Eine begleitende Ausstellung, von moderner Datenaufbereitung über hochpräzise Werkzeuge bis hin zur Messtechnik und Qualitätssicherung, mit mehreren Firmen, sowie Live-Demonstrationen modernster Verfahren an drei 5-Achs CNC-Anlagen ermöglichten tiefgehende Einblicke rund um die Schleif-Bearbeitung von Quarzglas, Keramik und Glaskeramik. Die Veranstaltung bot damit zahlreiche Gelegenheiten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung interessierter Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft.

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Fotos: GECKO.1 

Der studentische Forschertag der AG Bliedtner hat sich inzwischen zu einer internen Tradition entwickelt. So fand am 24.10.2025 die bereits 13. Auflage statt, bei der fünf teilnehmende Studierende wieder die Möglichkeit hatten, den aktuellen Stand ihrer Projekt- oder Abschlussarbeiten aus den Bereichen der additiven Fertigung und Lasermaterialbearbeitung vor der Arbeitsgruppe zu präsentieren.

Nach fünf spannenden Vorträgen aller teilnehmenden Studierenden hat sich, nach einem sehr knappen Rennen um den Sieg, Elena Wettemann mit ihrer Präsentation zum Thema „Prozesscharakterisierung des Laserstrahlhärtens von Stählen“ durchsetzen können. Der wohlverdiente zweite Rang geht in diesem Jahr an Pascal Leser mit seinem Vortragsthema „Entwicklung und Umsetzung einer Anlagentechnik für die additive Fertigung auf Basis von Wasserglas“. Ebenso interessant war der Vortrag des drittplatzierten Leonhard Jabin zum Thema „Konstruktive Umsetzung einer Rütteleinheit für den Granulateinzug eines Einschneckenextruders“.

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Fotos: Stefan Meier 

Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern und bedanken uns bei allen für die spannenden Vorträge und interessierten Fragen aus dem Publikum, die auch diesen studentischen Forschertag wieder sehr schön abgerundet haben.

Alle zwei Jahre findet die ECerS-Konferenz statt. Sie ist eine der wichtigsten Plattformen für den Austausch internationaler Spitzenforschung und Produktentwicklung in verschiedenen keramikbezogenen Bereichen.

Auch die diesjährige "XIXth Conference of the European Ceramic Society” vom 31. August bis zum 4. September 2025 im International Congress Center Dresden war mit mehr als 1400 Teilnehmenden aus über 40 Ländern und 15 Symposien sowie zusätzlichen Veranstaltungen ein voller Erfolg.

Die AG Bliedtner war mit mehreren Beiträgen vertreten. Hans Georg Pensel präsentierte im Rahmen des Symposiums 14 „Ceramic membranes, water & solvent treatment and gas separation“, seine aktuelle Forschung zum Thema „Additively manufactured ceramic membranes and complex support structures inspired by nature“. Dabei wurde die additive Herstellung komplexer keramischer Trägerstrukturen und deren Beschichtung aus dem Projekt "Technische Niere" (ThWIC) gezeigt. Das Ziel besteht darin, neuartige Keramikfilter zur Wasseraufbereitung zu entwickeln, die in der Mikro-, Ultra- und Nanofiltration zum Einsatz kommen können.

Außerdem konnten Toni Wille mit dem Beitrag „Extrusion-based additive manufacturing of soft magnetic components” und Hans Georg Pensel mit dem Beitrag „Technical kidney – Investigation of the additive manufacturing of ceramic membrane & carrier structures” neue Untersuchungen der AG Bliedtner im Bereich der additiven Fertigung vorstellen und mit dem interessierten Fachpublikum diskutieren.

Recap Video: https://www.youtube.com/watch?v=6SzJb11hae4

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International Congress Center & Dresdner Altstadt am Abend (Foto: Toni Wille) Toni Wille mit Poster (Foto: Hans Georg Pensel) Hans Georg Pensel mit Poster (Foto: Toni Wille)

Vom 23. bis 24. September 2025 fand in Jena die W3+ Fair statt – die bedeutende Hightech-Messe für die Branchen Photonik, Optik, Elektronik und Mechanik in Mitteldeutschland. Unter dem Motto „Get Inspired“ bot die Messe zahlreiche Fachvorträge, Diskussionsrunden und Ausstellungsstände, auf denen sich führende Unternehmen und Forschungseinrichtungen über neueste Entwicklungen und Anwendungen austauschten.

Die Arbeitsgruppe Bliedtner war in diesem Jahr mit einem eigenen Stand vertreten und präsentierte dort die vielfältigen Kompetenzen der Gruppe – stellvertretend auch für die Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Als Mitglied des Thüringer Zentrums für Maschinenbau (ThZM) stellte die AG Bliedtner aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aus den Bereichen 3D-Druck, Lasermaterialbearbeitung sowie Optikfertigung vor.

Ein besonderes Highlight am Stand war die Demonstration moderner OCT-Messtechnik (Optical Coherence Tomography), welche als cutting-edge Technologie die Verbindung zwischen den verschiedenen Kompetenzfeldern der Arbeitsgruppe verdeutlichte. Die vorgestellten Exponate und Anwendungsbeispiele boten interessierten Besucherinnen und Besuchern einen spannenden Einblick in die interdisziplinäre Forschung der AG Bliedtner und führten zu zahlreichen fachlichen Gesprächen und neuen Kontakten.

Die Teilnahme an der W3+ Fair Jena unterstreicht das Engagement der AG-Bliedtner, innovative Technologien aus der Forschung in die industrielle Praxis zu überführen und den Technologiestandort Thüringen aktiv mitzugestalten.

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Bildquelle: https://w3-fair.com/jena/ (links) und AG Bliedtner (rechts)

Die jährliche internationale Konferenz “European Optical Society Annual Meeting“ EOSAM fand vom 24. – 28.08. in Delft in den Niederlanden statt. Im Rahmen der Konferenz gab es zahlreiche Vorträge und Diskussionsrunden zu verschiedenen aktuellen Themen in der Optikindustrie zu besuchen.

Die AG Bliedtner war mit drei Fachvorträgen, sowie zwei Postern stark vertreten. Christian Schulze stellte einen Ansatz zum CNC-Polieren mittels additiv gefertigter Ceroxid-Folien vor. Sarah Koch hielt ebenfalls einen Vortrag über additiv gefertigte Werkzeuge, jedoch zu Diamantwerkzeugen beim CNC-Feinstschleifen von sphärischen Linsen. Sebastian Henkel stellte wiederum eine Präsentation über die Prozesskette zur Herstellung von Freiformen am Beispiel eines Strahlformungselements vor.
Posterbeiträge gab es von Marcel Binder zur Verwendung von künstlicher Intelligenz zur Qualitätsüberwachung in der optischen Fertigung, sowie von Sebastian Henkel zum planaren Schleifen von Saphir mittels CNC-Hebelmaschine.

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Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour „HIGH-TECH-TOUR Thüringen“ besuchte Thüringens Wissenschaftsminister Christian Tischner am 29. Juli 2025 die EAH Jena. Auf dem Programm standen unter anderem das Virtual Reality-/Augmented Reality-Labor sowie das Zentrum für Angewandte Künstliche Intelligenz (ZAKI). Darüber hinaus informierte sich Minister Tischner über aktuelle Forschungsprojekte in den Gebieten der Multisensorik für additive Technologien sowie der Nutzung von künstlicher Intelligenz für die Optimierung von Produktionsprozessen in optischen und glasverarbeitenden Bereichen. Der Besuch war eine bedeutende Station der landesweiten Tour, bei der der Minister gezielt den Austausch mit Forschungseinrichtungen sucht und den Dialog mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fördert. Im Gespräch mit Hochschulvertreterinnen und ‑vertretern zeigte er sich beeindruckt vom Innovationspotenzial und der interdisziplinären Zusammenarbeit an der Hochschule.

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Bildquellen: Christina Nolte (EAH Jena)

„Thüringen ist heute mehr denn je ein Hightech-Standort mit internationaler Strahlkraft. Die EAH Jena steht beispielhaft für die Verbindung von angewandter Forschung, Lehre und Transfer. Hier wird nicht nur an Zukunftstechnologien gearbeitet, sondern es entstehen auch Lösungen, die unmittelbar in die Praxis überführt werden können – in der Industrie, im Gesundheitswesen oder in der Bildung“, so Minister Tischner.

Ein zentrales Element des Besuchs war das ZAKI. Es dient als Plattform für Forschende, Lehrende sowie für Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft. Als Innovationstreiber der Region übernimmt das ZAKI zentrale Transferaufgaben – von der Bündelung hochschulinterner KI-Kompetenzen bis hin zur institutionenübergreifenden Vernetzung. Dem Minister wurden mehrere anwendungsorientierte Projekte vorgestellt, in denen der Einsatz von KI entscheidende Mehrwerte schafft. Im Mittelpunkt steht hier die Optimierung technologischer Prozesse. Das Anwendungsspektrum reicht von der Mikroalgen-Bioökonomie über Verfahren der optischen und glasverarbeitenden Industrie bis hin zur Lasermaterialbearbeitung.

Im AR-/VR-Labor erhielt Minister Tischner Einblicke in innovative immersive Lehr- und Trainingsszenarien, die sowohl in der Hochschullehre als auch in der industriellen Aus- und Weiterbildung erfolgreich zum Einsatz kommen.

Die Hochschulleitung der EAH Jena zeigte sich erfreut über das Interesse des Ministers an den Forschungsaktivitäten der Hochschule.

„Der Besuch von Minister Tischner ist eine wertvolle Anerkennung unserer Arbeit. Er unterstreicht die zentrale Rolle, die die angewandte Forschung an Hochschulen für die Innovationskraft Thüringens spielt“, betont Prof. Dr. Mario Brandtner, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung. „Die EAH Jena sieht sich in ihrem Engagement bestärkt, ihre Aktivitäten in den Zukunftsfeldern KI, Digitalisierung und Hightech-Ausbildung konsequent weiterzuentwickeln – in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.“

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