Vom 23. bis 27. April 2018 fand die industrielle Weltleitmesse mit 5000 Austellern aus 75 Ländern in Hannover statt. Auch die AG Bliedtner präsentierte dort ihre neuesten Projekte unter dem Logo der „Forschung für die Zukunft“ in den Bereichen Optiktechnologie, ultraschallunterstützes Schleifen und Lasermaterialbearbeitung. Insbesondere die Proben aus den Bereichen Laserstrahlschockhärten, Laserauftragschweißen und UKP-Strukturierung boten Grundlage für interessante Gespräche und zeigten die breite Aufstellung der Arbeitsgruppe im Bereich der optischen Technologien. Ferner wurde das Projekt OpTec4.0 vorgestellt, welches die Vernetzung von Hochschulen und Industrie in Fragestellungen der optischen Technologien und Industrie 4.0 zum Ziel hat. Neben diesen Forschungsthemen waren auch die Rekrutierung des wissenschaftlichen Nachwuchses für Unternehmen und das Studienangebot der EAH für studieninteressierte Schüler Schwerpunkte der Gespräche am Stand.

Hannovermesse1

Hannovermesse2

 

Die SPIE Phtonics ist die einzige europäische Veranstaltung, welchSPIE Photonics Europee interdisziplinäre Optik und Photonik Technologien von der digitalen Optik über Quantentechnologien bis hin zur Attosekunden-Wissenschaft abdeckt. Auf der Veranstaltung in Straßburg (22.-26.4.) präsentierte Anne-Marie Schwager in der Session „3D Printed Optics and Additive Photonic Manufacturing“ die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema „Production of glass filters by selective laser sintering“, welche in den Proceedings der SPIE als Paper veröffentlich wurden.

Deggendorf InstituteBei der 5. Ausgabe des „European Seminar on Precision Optics Manufacturing“ konnten am 10. und 11. April 2018 wieder Experten für optische Fertigungstechnik miteinander diskutieren. Das Seminar bot die Möglichkeit eines Wissensaustausches der zahlreichen, auch internationalen, Teilnehmer zu verschiedenen aktuellen Themen der Herstellung präzisionsoptischer Bauteile und Messverfahren. Bei der Veranstaltung im bayrischen Teisnach nahe Deggendorf stellten die Hochschulen TH Deggendorf, HS Aalen und EAH Jena mit der AG Bliedtner ihr gemeinsames Kooperationsprojekt OpTec4.0 vor. Das Projekt umfasst unter anderem die digitale Vernetzung der Hochschulstandorte Jena, Aalen und Deggendorf über angepasste Cloud-Lösungen, um  die  Verknüpfung optischer  Technologien mit  dem

hochaktuellen Ansatz "Industrie 4.0" zu entwickeln und erproben. 

OpTec OptonetFachvortrag – Beispiele – Diskussion – Laborrundgang

Ort: Aula der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Termin: 9. Mai 2018 ab 13.00 Uhr

Der Workshop zeigte am Beispiel einer konkreten Lösung technische Möglichkeiten zur Vernetzung unterschiedlichster Maschinentypen und Einzellösungen zur Digitalisierung in der Fertigung. Im Rahmen eines World-Cafés hatten Unternehmen die Gelegenheit, anhand ihrer konkreten Anforderungen gemeinsam mit Experten Bedarfe zu erfassen,  zu systematisieren und Ansätze für Lösungswege zur Vernetzung in der Fertigung  zu erarbeiten.

 

Am 21. und 22. Februar 2018 fand die W3+ Fair in Wetzlar statt. Auch die AG Bliedtner präsentierte dort ihre Forschung in den W3FAIR LOGO CMYKBereichen Optiktechnologie, ultraschallunterstützes Schleifen und Materialbearbeitung mit dem Ultrakurzpulslaser. Insbesondere die Proben aus den Bereichen Laserstrahlpolieren, Ultra-Feinstschleifen und UKP-Strukturierung boten Grundlage für interessante Gespräche und zeigten die breite Aufstellung der Arbeitsgruppe im Bereich der optischen Technologien. Mit der TH Deggendorf wurde das Projekt OpTec4.0 vorgestellt, welches die Vernetzung von Hochschulen und Industrie in Fragestellungen der optischen Technologien und Industrie 4.0 zum Ziel hat. Neben diesen Forschungsthemen waren auch die Rekrutierung des wissenschaftlichen Nachwuchses für Unternehmen und das Studienangebot der EAH für studieninteressierte Schüler Schwerpunkte der Gespräche am Stand.

Zahlreiche Studien prognostizieren den additiven Fertigungsverfahren eine wichtige Rolle als Schlüsseltechnologie, insbesondere im Zusammenhang mit einer zunehmend individualisierten Produktion. Immer neue Materialien und Verfahren werden entwickelt und zunehmend in der industriellen Produktion eingesetzt. Ein zentrales Thema spielen dabei Fragen der Qualitätssicherung und Messtechnik von additiv gefertigten Bauteilen und die online-Prozesskontrolle.

3D-Druck-Anwender aus verschiedenen Branchen, Hersteller von Sensor- und Messtechnik, Wissenschaftler, Softwareentwickler und Hersteller von 3D-Druck-Komponenten trafen sich am 8. März 2018 zu einem Workshop an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, um über aktuelle Herausforderungen der Qualitätssicherung in der additiven Fertigung zu diskutieren. Initiiert wurde die Veranstaltung durch das Projekt HyAdd3D der EAH Jena im Rahmen der BMBF-Initiative ProMat_3D (Additive Fertigung – Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien).

Verschiedene Fachvorträge, eine Diskussion und ein World-Café zur Erfassung konkreter Anforderungen an Lösungen für ein sicheres und zugleich handhabbares Qualitätsmanagement waren Inhalt des Workshops. Vor allem die Beispiele aus den Fachvorträgen gaben interessante Einblicke zu den Herausforderungen der Qualitätssicherung in der additiven Fertigung und waren Ausgangspunkt für das spätere Diskussionsforum:

• Niklas Eschner vom KIT referierte über die „Entwicklung einer akustischen Prozessüberwachung für das Laser-Strahlschmelzen“,
• Volker Renken vom Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) stellte „Möglichkeiten zur Fehlerreduktion in der additiven Fertigung
   durch Sensorintegration und eine adaptive Regelungsstrategie“ vor und
• Angelina Marko vom IPK präsentiert Inhalte aus dem Projekt „Qualitätsmanagement für die sichere und robuste Additive Produktion“.

Bei einem Rundgang durch die Labore des Fachgebiets wurden verschiedene Anwendungen live demonstriert. Auch hier setzten die über 40 Workshop-Teilnehmer ihre Fachdiskussionen und den Erfahrungsaustausch fort. Das Projekt Modellfabrik 3D-Druck beteiligte sich ebenfalls aktiv an diesem Workshop und nutzte die Gelegenheit, mit Anwendern und Experten ins Gespräch zu kommen.

Für einen weiteren Workshop besteht der Wunsch, vor allem Industrievertreter (Anlagenhersteller und Materiallieferanten) als Referenten einzuladen, um den thematischen Diskussionskreis zu erweitern.
QM-Workshop 2018
Bilder: Bernd Würtele, Caroline Reinert und Constance Möhwald

In „OpTec4.0“ forschen Hochschulen und Unternehmen zusammen 

Mit einem Kickoff-Treffen aller Beteiligten in der EAH Jena startete am 10. November das Verbundprojekt „OpTec4.0“ (Methodik und Plattform zur Auswahl und Kombination Optischer Technologien zur Fertigung hochgenauer Systeme unter den Gesichtspunkten von Industrie 4.0).

Das Programm im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ (Förderlinie „IngenieurNachwuchs – Kooperative Promotion“) ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Beteiligte Hochschulen sind die Hochschule Aalen, die Technische Hochschule Deggendorf sowie die Ernst-Abbe-Hochschule Jena und die Technische Universität Ilmenau als kooperierende Universität.

Das Vorhaben wird in enger Abstimmung mit industriellen Partnern, wie unter anderem der Carl Zeiss Jena GmbH, Günter Effgen GmbH, ifw optronics GmbH, SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH und der Festo Didactic SE, durchgeführt.

Ziel des Verbundprojektes ist die forschungs- und praxisnahe Qualifizierung von Ingenieuren mit Partnern aus der Wirtschaft sowie der universitären Wissenschaft, mit dem Anspruch, neue und effizientere Formen der Nachwuchsförderung zu entwickeln. Eine essentielle technische Zielstellung ist die digitale Vernetzung der Hochschulstandorte Jena, Aalen und Deggendorf sowie die Einbindung der TU Ilmenau als kooperierende Universität. Das umfasst auch den Ausbau und die Stärkung gemeinsamer Forschungsgruppen.

Im Ergebnis soll die Weiterentwicklung des Forschungsprofils dazu führen, dass die Kooperationsfähigkeit der Hochschulen deutlich gestärkt, eine hohe Nachhaltigkeit der Forschungsergebnisse erreicht und ein schneller Praxistransfer der Forschungsergebnisse in die Unternehmen erzielt werden. Ebenso wichtig ist die Transformation der Forschungsergebnisse in die Ausbildung des Ingenieurnachwuchses. Die dafür zu entwickelnde „Plattform für Optische Technologien 4.0“ stellt die Vernetzungsbasis für die vorhandenen Ressourcen dar. Der Open Innovation-Ansatz ermöglicht eine „offene Plattform“, die im Projektverlauf weitere Ressourcen integrieren kann, z.B. durch die Aufnahme neuer Verbundpartner.

Zentrale Forschungsansätze sind die Umsetzung von optisch relevanten CPS-Systemen sowie die Virtualisierung von Prozessen und Technologien über die Plattform für Optische Technologien 4.0. Das Projektkonsortium hat sich zusammengefunden und die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit innerhalb der nächsten vier Jahre geschaffen.

Bild Kick-off OpTec40 klein

Informationen und Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner

Pressemitteilung auf idw-online: hier

Ort: Sheraton Atlanta Hotel, Atlanta, Georgia, United States

Datum: vom 22.10. - 26.10.2017

ICALEODer International Congress on Applications of Lasers & Electro-Optics (ICALEO) hat bereits eine 35-jährige Geschichte als mittlerweile eine der größten und bedeutendsten Konferenzen für die Lasermaterialbearbeitung. Auf der Veranstaltung in Atlanta, GA, konnten Maria Friedrich (ifw), Michael Güpner (EAH) und Michael Seiler (EAH) ihre Forschungsergebnisse aus den Bereichen Laserstrahlschweißen und Ultrakurzpulslasermaterialbearbeitung präsentieren. Die Ergebnisse der jungen Forscher erschienen in einer Sonderausgabe des Journal of Laser Applications (Journal Impact Factor: 1,44).

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