RapidTechBereits zum 13. Mal präsentierte sich die Arbeitsgruppe Prof. Dr. Bliedtner des Fachbereichs SciTec der EAH Jena auf der RapidTech in Erfurt. Ausgestellt wurden Prototypen, die aus studentischen Projekten in den Bachelorstudiengängen Laser- und Optotechnologien sowie Feinwerktechnik entwickelt wurden.

In allererster Linie diente die Präsentation auf der Messe der Akquise potenzieller Kooperationspartner für F & E-Projekte, wie es z. B. bei dem aktuellen Projekt „HP3D – High Perfomance 3D-Druck“, das mit mehreren Firmen und Institutionen realisiert wird, gelungen ist.

Deggendorf InstituteVom 4. bis 5. April 2017 fand zum vierten Mal das Optikseminar „European Seminar on Precision Optics Manufacturing“ statt. Im bayrischen Teisnach bei Deggendorf trafen sich zahlreiche Experten für Fertigungstechnik im Bereich der Optik aus der ganzen Welt. Im Rahmen zahlreicher Fachvorträge mit dem Fokus auf der Herstellung präzisionsoptischer Teile und geeigneter Messmethoden, bot sich die Möglichkeit des Wissensaustausches unter den Teilnehmern. Aus der AG Bliedtner stellte Sebastian Henkel Untersuchungsergebnisse zu einem Ultra-Feinstschleifprozess an verschiedenen silikatischen Werkstoffen vor.


Ultrakurze Laserimpulse werden zunehmend zur Präzisionsbearbeitung verschiedenster Werkstoffe eingesetzt. In den letzten Jahren haben sich in Thüringen auf diesem Gebiet wesentliche Kompetenzen in Forschung und Anwendung entwickelt. Unter der Prämisse „Präzisionsbearbeitung mit Ultrakurzpulslasern – Anwendungsmöglichkeiten in Materialbearbeitung und Medizin“ fand zum zweiten Mal der gemeinsam von der OptoNet e.V. Jena und dem UKP Anwendungszentrum organisierte Workshop statt. An der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena konnten am 31.05.2017 über 80 Teilnehmer/innen begrüßt werden, die im Laufe des produktiven Tages zahlreiche informative Fachvorträge als interessiertes Auditorium begleiteten. Die Schwerpunkte Freiformabtrag, Funktionalisierung von Oberflächen, medizinische Applikationen u.v.m. waren dabei vor allem an (potentielle) Anwender gerichtet und konnten zusätzlich in Diskussionsrunden während des Workshops und der Pausen vertieft werden. Die rege Teilnahme am Workshop hat gezeigt, dass die Ultrakurzpulstechnologie immer weitere Anwendungsfelder erschließt und als Zukunftstechnologie in der angewandten Wissenschaft und Industrie nicht mehr wegzudenken ist.

UKP Workshop 2017UKP Workshop2 2017


Der Jenaer Technologietag stellte 2017 das Thema „Digitalisierung“ in den Mittelpunkt.JeTTlogo vollstDie Besucher waren eingeladen, mehr über konkrete Mehrwerte, die sich durch den Einsatz digitaler, webbasierter Anwendungen ergeben, anhand zahlreicher Beispiele, live-Demonstrationen und in Vorträgen aus Wirtschaft und Wissenschaft zu erfahren.

In der ersten durch Prof. Bliedtner moderierten Session ging es u. a. um neue digitale Geschäftsmodelle, Industrie 4.0 im Mittelstand und auch darum wie die Digitalisierung sich auf rechtliche Belange auswirkt. In drei folgenden, parallelen Workshops konnten sich die Tagungsteilnehmer unter den Schlagwörtern "Industrie 4.0", "Cloud-Anwendungen" und "Geschäftsmodelle 4.0" z. B. über 3D-Druck als Industrie 4.0-Schlüsseltechnologie, Industrielle IT-Sicherheit, Unternehmensmanagement 4.0, Webbasierte Erstellung von elektronischen Rechnungen und Beispiele zur Nutzung standortbezogener mobiler Dienste in Wirtschaft und Industrie informieren.

Frau Dr. Götze stellte in Ihrem Vortrag flexible Roboter- und Montageprozesse anhand von Beispielen an der MPS Transfer-Factory vor. Die Anlage, welche zur Ausstattung der Labore der AG-Bliedtner an der EAH Jena gehört, bietet nicht nur Studierenden die Möglichkeit, das Konzept Industrie 4.0 live zu erleben, zu verstehen und selbst umzusetzen. Der Vortag zeigte, wie die Flexible Montageanlage der Firma Festo Didactic Aufgaben der SPS- und Roboterprogrammierung mit der Programmierung und Anwendung eines modernen Fertigungsmanagementsystems verbindet und so die Anwender auf Fragestellungen aus Industrie 4.0 vorbereitet und das Verständnis und den Umgang mit diesem innovativen Konzept trainiert und fördert.


HirscheggAuch in diesem Jahr fand wieder der Internationale Workshop für Laserstrahlprozesse in Hirschegg, Österreich statt. Die Themenschwerpunkte bezogen sich auf die Prozessgrundlagen des Laserstrahlschweißens und -schneidens sowie die Diagnostik dieser Prozesse.

So konnten neueste Forschungsergebnisse auf den Gebieten der Röntgenanalyse, Spritzer- und Heißrissbildung, Humping-Effekte, artfremde Verbindungen sowie Simulation vorgestellt und intensiv diskutiert werden. Dabei stand das Verstehen und der physikalische Hintergrund der beobachteten Phänomene im Fokus. Von Seiten der AG Bliedtner nahm Dr. Patschger teil und erläuterte die Prozesszusammenhänge des Humping-Effekts während des Laserstrahlschweißens.


Am 18.5.2017 fand zum zweiten Mal das "Wissenschaftliche Forum zur ULTRASONIC-Bearbeitung" an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Gemeinsam mit der Firma Sauer/ DMG MORI wurde die diesjährige Veranstaltung unter der Überschrift "Vernetzte, effiziente Bearbeitungsprozesse für bestehende und neuartige Anwendungen" durchgeführt. In zahlreichen Fachvorträgen wurde unter anderem Interessantes zur ultraschallunterstützten Schleifbearbeitung von Glas und Keramik, der Ultraschall-Bearbeitung mit geometrisch bestimmter Schneide, zu Werkzeug- und Maschinentechnik und der Thematik Industrie 4.0 vorgestellt.

Anwender, Anbieter und Wissenschaftler haben die Gelegenheit genutzt sich untereinander zum Thema ULTRASONIC-Bearbeitung auszutauschen. Darüber hinaus konnten auch spannende Live-Applikationen vor Ort und eine Live-Demobearbeitung der Firma SAUER / DMG MORI per Kamera-Übertragung miterlebt werden.

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(Jena, 1. Dezember 2016) Der 3D-Druck als Schlüsseltechnologie von Industrie 4.0 eröffnet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Individualisierung ihrer Produktion und Produkte. Mit dem neuen „Fab 3D-Druck und individualisierte Produktion“ an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena erhalten speziell kleine und mittlere Unternehmen nun konkrete Unterstützung bei der Erschließung der Potenziale der so genannten additiven Fertigungstechnologien. Das Fab ist Teil des „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau“, das unter Federführung der TU Ilmenau vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt 4,7 Millionen Euro gefördert wird.

Aufgabe des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung, Vernetzung und Einführung von Industrie 4.0-Anwendungen zu unterstützen. Ziel ist es, Digitalisierung und Industrie 4.0 für kleine und mittlere Unternehmen durch entsprechende Informations- und Demonstrationsangebote anschaulich und greifbar zu machen. Dazu gehören Workshops, Werkstatt- und Laborgespräche sowie verschiedene Test- und Erprobungsmöglichkeiten in den Laboren des Fabs.

Darüber hinaus sind Publikationen vorgesehen: unter anderem Checklisten, Leitfäden und dokumentierte Praxisbeispiele, die erfolgreiche Digitalisierungsvorhaben in Unternehmen beschreiben. Unternehmen haben außerdem die Möglichkeit, sich in so genannten Umsetzungsprojekten bei ihren Digitalisierungsvorhaben begleiten zu lassen.

Das „Fab 3D-Druck und Individualisierte Produktion“ ist innerhalb des Kompetenzzentrums verantwortlich für das Themenfeld der additiven Fertigungstechnologien. Unternehmen können sich informieren über Verfahren zur Erstellung, Bearbeitung und zum Austausch von 3D-Druck-Dateien, aber auch über Einsatzvoraussetzungen und Möglichkeiten zur Integration der verschiedenen Fertigungsverfahren in das eigene Produktionsumfeld. Gezeigt werden auch Technologien zur Nachbearbeitung von Bauteilen sowie der Einsatz von roboter- und lasergestützten Fertigungstechnologien zur Individualisierung der Produktion.

Darüber hinaus unterstützt das FDarüber hinaus unterstützt das Fab an der EAH Jena Unternehmen bei Fragen im Themenbereich „Digitale Arbeit“: Welche Auswirkungen hat zum Beispiel eine Digitalisierung der Produktionsprozesse auf die Organisation meines Unternehmens, auf die Gestaltung von Arbeitsabläufen sowie Arbeitszeitgestaltung und Arbeitssicherheit?
An dem Kompetenzzentrum sind neben der TU Ilmenau und der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena drei weitere Partner beteiligt: das Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme in Ilmenau, die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung in Schmalkalden und der Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 in Sondershausen. Alle Angebote sind für Unternehmen kostenlos und werden künftig auf einer zentralen Webseite dargestellt.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“. In der Förderinitiative werden bundesweit Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren, ein Kompetenzzentrum „Digitales Handwerk“ und vier Mittelstand 4.0-Agenturen im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Der Förderschwerpunkt unterstützt Unternehmen beim intelligenten Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und stärkt damit ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Weitere Informationen: mittelstand-digital.de

Prof. Dr. Jens Bliedtner
Projektleiter
Tel.: 03641 205-444
E-Mail: Kontakt
Siegrid Neef
Leiterin Marketing und Kommunikation
Tel.: 03641 205-130
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

 

 

BMWI erweitert Mittelstand digital (jpg klein) EAH Logo transparent

Der Förderkreis der Ernst-Abbe-Hochschule Jena hat folgende Studierende für ihre herausragenden wissenschaftlichen Poster über Projekt- oder Abschlussarbeiten ausgezeichnet:
1. Platz: Alexandra Dreher, EAH Jena FB SciTec
2. Platz: Chris Friebertshäuser, EAH Jena FB Wirtschaftsingenieurwesen
3. Platz: Oda Schneider, EAH Jena FB Medizintechnik und Biotechnologie

Frau Alexandra Dreher erreichte den 1. Platz, welcher mit 300 Euro dotiert ist. Ihr Poster stellt die innerhalb ihrer Bachelorarbeit gewonnen Erkenntnisse zum Laserstrahlumformen von Displaygläsern dar. Die Bachelorarbeit wurde im Rahmen des Forschungsprojektes LaUmCo unter der Betreuung von Prof. Jens Bliedtner, Dr. Andrea Barz und Dr. Kerstin Götze angefertigt.

Zur 10. Jenaer Lasertagung wurden auch diesmal die erfolgreichsten Bachelor-, Master-, und Promotionsarbeiten im Bereich der Lasermaterialbearbeitung ausgezeichnet. Folgende Nachwuchswissenschaftler erhielten diese Ehrung:

1. Beste Bachelorarbeit: Anne-Marie Schwager, EAH Jena
2. Beste Masterarbeit: Daniel Eilenberger/ Stefan Ulrich, IFW Jena
3. Beste Dissertationsschrift: Marcus Trost, Fraunhofer IOF

Frau Anne-Marie Schwager erhielt in diesem Rahmen die mit 150 Euro prämierte Auszeichnung für die beste Bachelorarbeit. Sie hat sich mit Strahlführungskonzepten zum Polieren von Glasoberflächen mittels Scansystem und CO2- Laserstrahlung – Entwicklung und Anwendung beschäftigt und wurde von Prof. Jens Bliedtner und Dr. Kerstin Götze betreut.

Wir gratulieren unseren Nachwuchswissenschaftlern herzlich und freuen uns über die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

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