Ripplefilter 

Kurzbeschreibung

Im Vorhaben ist die Entwicklung einer neuen additiven Fertigungstechnologie vorgesehen, die es erstmalig ermöglichen soll, großflächige Objekte feiner Periodizität und mikrospkopischer Zellform wirtschaftlich herstellen zu können, die bspw. den hochpräzisen Anforderungen an Filterelemente für die Strahlentherapie, sowie an optische Bauelemente genügen.

Entwicklungsziel ist eine durchgängige Prozeßkette zur schnellen und kostengünstigen Fertigung der genannte Bauelemente, beginnend von Design und Berechnung, über fertigungsgerechte Konstruktion und Datenaufbereitung bis zur Qualifizierung der modifizierten Herstellungsverfahren (Stereolithographie), einschließlich der meßtechnischen Bewertung und Bauteilerprobung.

 

 

 

 

 

 Intensität Ripple 2

Wenn bei der Bestrahlung der Abstand D zur Probe zu klein ist (links D = 20 mm), dann wird die Rillenstruktur nicht ausreichend seitlich verschmiert und es bildet sich in der Dosisverteilung ab. Ist der Abstand groß genug (rechts D = 400 mm), dann verschwindet die Rillenstruktur im Target und es bleibt nur noch als gewünschter Effekt die Verbreiterung des Bragg peaks in der Tiefe übrig. Somit sind wirkungsvollere und schonendere Behandlungen möglich.

Quelle: Partikeltherapie Zentrum Marburg, Rhön-Klinikum-AG

 

Projektlaufzeit

01.04.2013 – 31.03.2015

Projektsumme

0,18 Mio. €

Projektpartner

3D Schilling Prototypen GmbH

Fa. BURMS

Technische Hochschule Mittelhessen Kompetenzzentrum Biotechnologie und Biomedizinische Physik - Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz

 

Gefördert durch

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

 BMWi LogoZIM

Ansprechpartner

Professor Dr.-Ing. Jens Bliedtner