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Kurzbeschreibung
Ziel des Projektes HT3D ist die Entwicklung eines neuen hybriden strahlbasierten Tiefzieh- und Schneidverfahrens für ultraleichte 3D-Glasformelemente. Dieses Verfahren soll erstmalig die dreidimensionale Umformung großflächiger Bauteile kombiniert mit einem partiellen Tiefziehen flexibler filigraner Strukturen und einem definierten Ausschneiden von Konturen in einer durchgehenden Prozesskette an Alumo- und Borosilikatgläsern ermöglichen. Die Formgebung der silikatischen Werkstoffe wird durch geeignete Formmaterialien realisiert. Die Bearbeitung der filigranen Strukturen erfolgt hierbei mittels CO2-Laserstrahlung in Kombination mit einem hochdynamischen galvanometrisch betriebenen Scansystem. Die partiell eingebrachte Laserstrahlung wird vom Glas absorbiert, dadurch dessen Viskosität verringert und das Material wird durch pneumatisch betriebene Komponenten in eine definierte Form tiefgezogen. Die gesamte Bearbeitung erfolgt innerhalb einer Wärmekammer. Dadurch wird auch erstmalig ein direkt anschließendes Sublimationsschneiden kleinster Konturen an silikatischen Werkstoffen mit höheren thermischen Ausdehnungskoeffizienten ermöglicht. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage an freigeformten dreidimensionalen Glaselementen in den unterschiedlichsten Branchen, ist der Markt potenzieller Interessenten, die von dem innovativen hybriden Verfahren und den dadurch realisierbaren, völlig neuen Produktdesigns profitieren könnten, als sehr groß einzuschätzen.

 

Projektlaufzeit:

01.07.2018 - 30.06.2020

Projektsumme:

190.000 €

Projektpartner:

Glamaco GmbH, Coswig

Gefördert durch:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

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Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner

Dr. rer.nat. Andrea Barz

B.Sc. Alexandra Dreher