ProKeram


Kurzbeschreibung
Ein übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist das Erforschen sowie die Entwicklung einer Verfahrenstechnologie zur effizienteren Herstellung von Feingussteilen. Dabei sollen Technologien entwickelt werden, die einerseits die Durchlaufzeiten verkürzen und andererseits ein wirtschaftlicheres Herstellen von Feingussteilen zum Stand der Technik erlauben. Gleichzeitig müssen aber die hohen Anforderungen an Qualität und Formgenauigkeit der Gussteile eingehalten bzw. erfüllt werden. Wichtige Zielstellung ist die Entwicklung und Bereitstellung einer neuen durchgängigen Prozesskette, von der Datenaufnahme bis zum fertigen Gussteil, inklusive der erforderlichen Nachbearbeitung. Schwerpunktmäßig soll das neue Keramik-Photopolymer und die zu entwickelnde Verfahrenstechnologie erforscht, analysiert und bewertet sowie der prinzipielle Einsatznachweis des Verfahrens in der neuen Prozesskette demonstriert werden.
Die Ernst‐Abbe‐Hochschule Jena konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die wissenschaftlich‐technischen Untersuchungen zur Realisierung des additiven Verfahrens zur flexiblen Herstellung von keramischen Gussformen, welche mittels eines modifizierten SLA-Verfahrens gefertigt werden. Dies beinhaltet sowohl die Ermittlung verfahrensspezifischer Daten als auch umfangreiche Verfahrensuntersuchungen und deren messtechnische Bewertung. Die Untersuchungen bilden die Basis für die Validierung der neuen Prozesskette und die Übertragung der Ergebnisse in den industriellen Maßstab.

 

Projektlaufzeit:

01.01.2020 – 31.12.2021

Projektsumme:

190.000 €

Projektpartner:

Schubert & Salzer Feinguß Lobenstein GmbH

Gefördert durch:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

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Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner

M.Eng. Dipl.-Ing. (FH) Andreas Hopf

M.Sc. Michel Layher