Aktuelles aus F&E

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen: „Fab 3D-Druck und individualisierte Produktion“ an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena unterstützt bei Fragen rund um additive Fertigungstechnologien

(Jena, 1. Dezember 2016) Der 3D-Druck als Schlüsseltechnologie von Industrie 4.0 eröffnet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Individualisierung ihrer Produktion und Produkte. Mit dem neuen „Fab 3D-Druck und individualisierte Produktion“ an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena erhalten speziell kleine und mittlere Unternehmen nun konkrete Unterstützung bei der Erschließung der Potenziale der so genannten additiven Fertigungstechnologien. Das Fab ist Teil des „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau“, das unter Federführung der TU Ilmenau vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt 4,7 Millionen Euro gefördert wird.

Aufgabe des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung, Vernetzung und Einführung von Industrie 4.0-Anwendungen zu unterstützen. Ziel ist es, Digitalisierung und Industrie 4.0 für kleine und mittlere Unternehmen durch entsprechende Informations- und Demonstrationsangebote anschaulich und greifbar zu machen. Dazu gehören Workshops, Werkstatt- und Laborgespräche sowie verschiedene Test- und Erprobungsmöglichkeiten in den Laboren des Fabs.

Darüber hinaus sind Publikationen vorgesehen: unter anderem Checklisten, Leitfäden und dokumentierte Praxisbeispiele, die erfolgreiche Digitalisierungsvorhaben in Unternehmen beschreiben. Unternehmen haben außerdem die Möglichkeit, sich in so genannten Umsetzungsprojekten bei ihren Digitalisierungsvorhaben begleiten zu lassen.

Das „Fab 3D-Druck und Individualisierte Produktion“ ist innerhalb des Kompetenzzentrums verantwortlich für das Themenfeld der additiven Fertigungstechnologien. Unternehmen können sich informieren über Verfahren zur Erstellung, Bearbeitung und zum Austausch von 3D-Druck-Dateien, aber auch über Einsatzvoraussetzungen und Möglichkeiten zur Integration der verschiedenen Fertigungsverfahren in das eigene Produktionsumfeld. Gezeigt werden auch Technologien zur Nachbearbeitung von Bauteilen sowie der Einsatz von roboter- und lasergestützten Fertigungstechnologien zur Individualisierung der Produktion.

Darüber hinaus unterstützt das FDarüber hinaus unterstützt das Fab an der EAH Jena Unternehmen bei Fragen im Themenbereich „Digitale Arbeit“: Welche Auswirkungen hat zum Beispiel eine Digitalisierung der Produktionsprozesse auf die Organisation meines Unternehmens, auf die Gestaltung von Arbeitsabläufen sowie Arbeitszeitgestaltung und Arbeitssicherheit?
An dem Kompetenzzentrum sind neben der TU Ilmenau und der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena drei weitere Partner beteiligt: das Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme in Ilmenau, die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung in Schmalkalden und der Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 in Sondershausen. Alle Angebote sind für Unternehmen kostenlos und werden künftig auf einer zentralen Webseite dargestellt.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“. In der Förderinitiative werden bundesweit Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren, ein Kompetenzzentrum „Digitales Handwerk“ und vier Mittelstand 4.0-Agenturen im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Der Förderschwerpunkt unterstützt Unternehmen beim intelligenten Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und stärkt damit ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Weitere Informationen: mittelstand-digital.de

Prof. Dr. Jens Bliedtner
Projektleiter
Tel.: 03641 205-444
E-Mail: Kontakt
Siegrid Neef
Leiterin Marketing und Kommunikation
Tel.: 03641 205-130
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

BMWI erweitert Mittelstand digital (jpg klein) EAH Logo transparent

 


 

Neues Forschungsverbundprojekt OpTec4.0 gestartet

Sigrid Neef Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

In „OpTec4.0“ forschen Hochschulen und Unternehmen zusammen 

Mit einem Kickoff-Treffen aller Beteiligten in der EAH Jena startete am 10. November das Verbundprojekt „OpTec4.0“ (Methodik und Plattform zur Auswahl und Kombination Optischer Technologien zur Fertigung hochgenauer Systeme unter den Gesichtspunkten von Industrie 4.0).

Das Programm im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ (Förderlinie „IngenieurNachwuchs – Kooperative Promotion“) ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Beteiligte Hochschulen sind die Hochschule Aalen, die Technische Hochschule Deggendorf sowie die Ernst-Abbe-Hochschule Jena und die Technische Universität Ilmenau als kooperierende Universität.

Das Vorhaben wird in enger Abstimmung mit industriellen Partnern, wie unter anderem der Carl Zeiss Jena GmbH, Günter Effgen GmbH, ifw optronics GmbH, SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH und der Festo Didactic SE, durchgeführt.

Ziel des Verbundprojektes ist die forschungs- und praxisnahe Qualifizierung von Ingenieuren mit Partnern aus der Wirtschaft sowie der universitären Wissenschaft, mit dem Anspruch, neue und effizientere Formen der Nachwuchsförderung zu entwickeln. Eine essentielle technische Zielstellung ist die digitale Vernetzung der Hochschulstandorte Jena, Aalen und Deggendorf sowie die Einbindung der TU Ilmenau als kooperierende Universität. Das umfasst auch den Ausbau und die Stärkung gemeinsamer Forschungsgruppen.

Im Ergebnis soll die Weiterentwicklung des Forschungsprofils dazu führen, dass die Kooperationsfähigkeit der Hochschulen deutlich gestärkt, eine hohe Nachhaltigkeit der Forschungsergebnisse erreicht und ein schneller Praxistransfer der Forschungsergebnisse in die Unternehmen erzielt werden. Ebenso wichtig ist die Transformation der Forschungsergebnisse in die Ausbildung des Ingenieurnachwuchses. Die dafür zu entwickelnde „Plattform für Optische Technologien 4.0“ stellt die Vernetzungsbasis für die vorhandenen Ressourcen dar. Der Open Innovation-Ansatz ermöglicht eine „offene Plattform“, die im Projektverlauf weitere Ressourcen integrieren kann, z.B. durch die Aufnahme neuer Verbundpartner.

Zentrale Forschungsansätze sind die Umsetzung von optisch relevanten CPS-Systemen sowie die Virtualisierung von Prozessen und Technologien über die Plattform für Optische Technologien 4.0. Das Projektkonsortium hat sich zusammengefunden und die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit innerhalb der nächsten vier Jahre geschaffen.

Bild Kick-off OpTec40 klein

Informationen und Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner

Pressemitteilung auf idw-online: hier


Erfolgreiche Bachelorarbeiten der AG Bliedtner ausgezeichnet

Der Förderkreis der Ernst-Abbe-Hochschule Jena hat folgende Studierende für ihre herausragenden wissenschaftlichen Poster über Projekt- oder Abschlussarbeiten ausgezeichnet:
1. Platz: Alexandra Dreher, EAH Jena FB SciTec
2. Platz: Chris Friebertshäuser, EAH Jena FB Wirtschaftsingenieurwesen
3. Platz: Oda Schneider, EAH Jena FB Medizintechnik und Biotechnologie

Frau Alexandra Dreher erreichte den 1. Platz, welcher mit 300 Euro dotiert ist. Ihr Poster stellt die innerhalb ihrer Bachelorarbeit gewonnen Erkenntnisse zum Laserstrahlumformen von Displaygläsern dar. Die Bachelorarbeit wurde im Rahmen des Forschungsprojektes LaUmCo unter der Betreuung von Prof. Jens Bliedtner, Dr. Andrea Barz und Dr. Kerstin Götze angefertigt.

Zur 10. Jenaer Lasertagung wurden auch diesmal die erfolgreichsten Bachelor-, Master-, und Promotionsarbeiten im Bereich der Lasermaterialbearbeitung ausgezeichnet. Folgende Nachwuchswissenschaftler erhielten diese Ehrung:

1. Beste Bachelorarbeit: Anne-Marie Schwager, EAH Jena
2. Beste Masterarbeit: Daniel Eilenberger/ Stefan Ulrich, IFW Jena
3. Beste Dissertationsschrift: Marcus Trost, Fraunhofer IOF

Frau Anne-Marie Schwager erhielt in diesem Rahmen die mit 150 Euro prämierte Auszeichnung für die beste Bachelorarbeit. Sie hat sich mit Strahlführungskonzepten zum Polieren von Glasoberflächen mittels Scansystem und CO2- Laserstrahlung – Entwicklung und Anwendung beschäftigt und wurde von Prof. Jens Bliedtner und Dr. Kerstin Götze betreut.

Wir gratulieren unseren Nachwuchswissenschaftlern herzlich und freuen uns über die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.


Nachwuchswissenschaftler der AG Bliedtner wird ausgezeichnet

Auf dem diesjährigen DVS Congress in Leipzig wurde der Förderpreis "Schweißen und Forschen in Mitteldeutschland“ verliehen. Er ging an folgende drei junge Nachwuchswissenschaftler, die für ihre hervorragenden Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der Fügetechnik geehrt wurden:
1. Platz: Benjamin Wittig, TU Magdeburg
2. Platz: Michael Seiler, EAH Jena
3. Platz: Max-Martin Ketzel, TU Dresden

Ausgezeichnet wurde Herr Michael Seiler für seine Abschlussarbeit „Charakterisierung des Humping-Effektes während des Laserstrahl-Mikroschweißprozesses“. Die Masterarbeit ist unter der Betreuung von Prof. Jens Bliedtner und Dr. Andreas Patschger in der AG-Bliedtner entstanden.
Die DVS-Landesverbände Berlin-Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stiften im Rhythmus von zwei Jahren den Förderpreis "Schweißen und Forschen in Mitteldeutschland“. Damit sollen gelungene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gefördert und zusätzlich der Öffentlichkeit ein Einblick in die Arbeit der Nachwuchskräfte gegeben werden. Mehr Informationen sind unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abrufbar.

Seiler DVS 2016


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